Internetverbindungen – Man braucht weniger, als man glaubt
Erstellt am 27. Sep, 2011 von admin in Internet
Mittlerweile werden schon Internetanschlüsse von Providern angeboten, die jenseits von Gut und Böse zu sein scheinen, was die Transfergeschwindigkeiten angeht. 20 Megabit hier, 50 Megabit dort oder 100 Megabit hier drüben, doch in der Tat benötigt der normale Nutzer nur einen Bruchteil dieser Geschwindigkeiten. Es ist zwar schön, wenn man einen DSL Speedtest durchführt und sich freuen kann, doch in der Regel bezahlt man schließlich auch für die Geschwindigkeit, die man dann vielleicht gar nicht nutzt.
Was wirklich benötigt wird
Wer im Internet surft, der sollte wissen, dass normale Webseiten hauptsächlich aus Text bestehen. Wenn man davon ausgeht, dass viele Webseiten auch Bilder und Grafiken integriert haben, so hat eine Webseite im Internet wohl zwischen 20 und 100 Kilobyte an Daten. In manchen Fällen wo mit Flash und Co. gearbeitet wird, kann dieser Wert größer sein, doch im Durchschnitt kommt dies wohl ungefähr hin.
Wer sich einen Stream im Internet ansieht oder auf YouTube Videos sehen will, der benötigt je nach Bildqualität einige Hundert Kilobyte pro Sekunde, um einen reibungslosen Videostream zu ermöglichen. Doch es sei gesagt, dass das höchste der Gefühle schon diese Streams sind (abgesehen vom klassischen Download). Um ein Video auf YouTube in guter Qualität ansehen zu können, benötigt man also lediglich eine Transfergeschwindigkeit im dreistelligen Kilobyte-Bereich. Wenn man sich aber die Internetverbindungen heutzutage ansieht, so wird schon weitaus mehr angeboten. Gerade bei Kabel-Internet Anbietern gehen die Werte schon längst in den Megabyte Bereich.
Wer eine 100 Megabit Leitung hat, der kann Daten mit 10 Megabyte herunterladen. Ob man das benötigt? Nun, der normale Nutzer wird diese Geschwindigkeiten einfach nie nutzen. In der Tat kann man damit weit über 30 Gigabyte an Daten in einer einzigen Stunde herunterladen. Selbst jemand, der regelmäßig viele Daten herunterlädt, wird hier sehr schnell an seine Grenzen stoßen.
Für das Surfen und das Nutzen von Diensten im Internet benötigt man also weitaus weniger, als heutzutage schon angeboten wird. Vielleicht sollte man hier nicht immer das schnellste Angebot nehmen, da sich bei einem schwächeren Paket sehr viel an Geld einsparen lässt, auf der anderen Seite aber keine Nachteile entstehen. In beiden Fällen lässt sich das Angebot im Internet gleichwertig nutzen und nur wenn man intensiv Daten herunterladen oder selbst einen Server laufen lassen will, lohnen sich schnellere (aber auch teurerer) Internetanschlüsse.
