Mit der richtigen Karte wird die Konsole zum mobilen Alleskönner

Erstellt am 04. Jan, 2012 von in Info

Wäre es nicht schön, wenn man mehre Funktionen auf ein Gerät vereinen könnte? Die Smartphones machen es vor – hier findet man Telefonie, SMS, Internet, Mail, mp3- Player, Messenger, Navigationssysteme und meist auch noch eine ganze Menge nützlicher Applikationen in einem Gerät. Doch – wer hätte das gedacht – auch die eigene Spielkonsole kann man sich zu einem kleinen feinen Alleskönner umwandeln. Wer Film und Musik direkt auf der Spielkonsole genießen möchte oder seine Lieblingsbücher als E-Books lesen möchte – der muss nur zu einem Modchip greifen. Und die ursprüngliche Funktion des Chips – die Erweiterung der Spielemöglichkeiten- und -fähigkeiten – ist noch das Sahnehäubchen auf einer perfekten Spielkonsole.

Modchips und was sie können

Modchips wurden ursprünglich dazu eingesetzt, um den Kopierschutz des Herstellers auf den gängigen Konsolenspielen zu umgehen. Die Hersteller von Konsolen leben natürlich zu einem ganz beträchtlichen Teil auch davon, dass man nicht nur ihre Konsolen kauft – sondern auch die dazu gehörigen Spiele. Viele wollten sich aber diesem Diktat der Hersteller nicht beugen und bald gab es Mittel und Wege den Kopierschutz zu umgehen, um so auch Homebrews und Importspiele auf der eigenen Konsole zum Laufen bringen zu können. Bei Homebrews (aus dem Englischen, bedeutet soviel wie „selbst gebrautes Bier“) handelt es sich um von Privatpersonen produzierte Programme wie eben Konsolenspiele, die für Geräte konzipiert werden, für die der Hersteller ihre Ausführung nicht vorgesehen hat.

Mittels der verschiedenen Chips konnte man nun diese Homebrews abspielen. Mittlerweile können die Modchips aber um einiges mehr: sie verwandeln die Konsolen nicht nur in wahre Mini- Multimedia- Center, auch im Bereich des Spielens bringen sie einige Zusatzfunktionen. Wer sein Spiel beispielsweise jederzeit speichern möchte (Real Time Save beziehungsweise Echtzeit Speicherung) oder verschiedene Cheat- Module wie zum Beispiel „Action Replay“ nutzen möchte, der macht das durch eine entsprechende Karte möglich.

Verschiedene Karten und: Was man beim Kauf beachten sollte

Für jede Konsole gibt es mittlerweile auch einen passenden Modchip. Je nach Hersteller gibt es dabei auch eine gewisse Auswahl. Eine recht günstige Lösung für die Nintendo Konsolen sind beispielsweise die verschiedenen r4 Karten. Hier muss man sich aber unbedingt genau ansehen, welche Karte man für welche Konsole benötigt. Unbedingt beachten muss man auch die simple Tatsache, dass man, um die Funktionen eines Modchips an die eigene Konsole zu bekommen, nicht nur einen Modchip selbst sondern auch eine Speicherkarte braucht. Auf der MicroSD werden nämlich die Installation der Karten- Software und die entsprechenden Multimedia- Dateien (wie Musik, Filme, …) gespeichert.

Bildquelle: Marcito – Fotolia.com

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